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Holzarten


Kirschbaum
Botanischer Name: Prunus avium
Vorkommen:
Die zu den Edellaubholzarten zählende Kirsche oder Vogelkirsche ist die häufigste der in Europa vorkommenden Kirschenarten und zugleich das verbreitetste Wildobst. Sie stellt die Stammart aller kultivierten Süßkirschensorten dar. Die Bedeutung der Süßkirsche als Holzlieferant ist nur gering, da die in den Obstbaumschulen gezüchteten Fruchtbäume zwecks Erleichterung bei der Ernte kaum mehr als Stammlängen von über 2 m aufweisen. Der Kirschbaum kommt mit Ausnahme des äußersten Nordens und des Nordostens in ganz Europa bis nach Kleinasien, Nordiran und zum Kaukasus vor.
Baumbeschreibung:
Als mittelgroßer Baum erreicht die im Wald wachsende Vogelkirsche durchschnittlich Höhen von 15-
Holzbeschreibung:
Zwischen dem Holz der im Wald gewachsenen Wildkirsche und der kultivierten Süßkirsche bestehen im Aussehen keine nennenswerten Unterschiede. Der schmale Splint ist gelblich-
Eigenschaften:
Das Holz des Kirschbaums ist bei einer mittleren Rohdichte von 0,6 g/cm3 bezogen auf 12-
Verwendung:
Kirschbaum ist ein ausgesprochenes Ausstattungsholz. Schon während der Stilepoche Louis XVI war das gleichermaßen wohnliche Atmosphäre und vornehme Eleganz ausstrahlende Holz ein beliebtes Möbelholz. In der Biedermeierzeit wurde es teilweise selbst dem Nussbaum vorgezogen, und die Nutzung war so stark ausgeprägt, dass sie zu einer merklichen und in der Folgezeit verbliebenen Abnahme dieser Baumart führte. Kirschbaum ist ein dunkles sehr dekoratives Holz, das mehr und mehr an Bedeutung zur Herstellung von Parkett gewinnt.