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Holzarten


Lärche
Botanischer Name: Larix decidua
Vorkommen:
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Lärche umfasst vier isolierte Areale in den Alpen, Sudeten, in der Tatra und in Polen. Der Anteil der Lärche an der Gesamtwaldfläche Deutschlands beträgt etwa 1 %, während er sich in Österreich auf 25 % beläuft.
Baumbeschreibung:
Die Lärche ist der einzige einheimische Nadelbaum, der im Herbst seine Nadeln abwirft. Auf guten Standorten gewachsene Bäume zeichnen sich durch einen geraden und vollholzigen Stamm aus. Baumhöhen zwischen 30 und 40 m werden erreicht. Einzelne Bäume können bis 800 Jahre alt werden, der Durchschnitt liegt bei 200 bis 400 Jahren.
Holzbeschreibung:
Die Lärche gehört wie die Kiefer und Douglasie zu den Kernholzbäumen mit ausgeprägtem Farbunterschied zwischen dem äußeren Splintholz und dem inneren Kernholz. Der Splint ist von hellgelblicher bis rötlichgelber Färbung. Das Kernholz weist frisch eine leuchtend rote Farbe auf und dunkelt im Licht zu einem intensiven rotbraunen Farbton nach.
Eigenschaften:
Mit einer Rohdichte von 0,59 g/cm3 bezogen auf 12-
Verwendung:
Aufgrund seiner guten Festigkeitseigenschaften, hohen Dauerhaftigkeit sowie seines dekorativen Aussehens ergeben sich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Dabei kann es fast überall dort verwendet werden, wo Kiefer und Fichte eingesetzt werden. Lärche ist wie auch Fichte und Kiefer ein relativ weiches Nadelholz, das im Fußbodenbereich vorwiegend zur Herstellung von mehrschichtigen Landhausdielen und Massivholz-